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Wie wichtig ist die Umwelt für uns

Diese Frage stellte sich bis zum Ausbruch der neuen Corona-Krise in deftiger und derber Weise. Dabei wurde teilweise radikal demonstriert. Häufig von Jugendlichen und Kindern, die mit dem Thema nur wenig vertraut waren. Vielfach gelenkt durch Lehrer und andere, die oft der linken Ideologie unterlagen und es nun den Schülern aufdrängten.

Jetzt, wo die Virus-Krise ein wenig Ruhe in den Klimawandel brachte, ist es vielleicht auch Zeit, sich sachlich und  in aller Ruhe damit auseinander zu setzen, ohne überstürzt in Dynamik zu verfallen und übereilt Maßnahmen zu beschließen. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie wichtig die Umwelt für uns ist. Noch haben wir keinen zweiten Planeten, obwohl wir daran arbeiten.

Können wir die Umwelt steuern

Technologisch sind wir weit gekommen. Es gibt sehr unterschiedliche Meinungen dazu, ob das Wetter durch uns Menschen beeinflussbar ist. Einige sagen ja, die Verantwortlichen streiten das ab. Interessant ist in diesem Zusammenhang aber, dass es immer wieder neue Innovationen und Techniken gibt, mit denen wir das Klima, also unsere Umwelt steuern können. Dieses scheint ohnehin die beste Möglichkeit, um dem Wandel der Zeit entgegenzutreten.

Einfach ist das jedoch nicht. Einigte Vorschläge sind reine Fantastereien und nicht umsetzbar. Andere wiederum doch, erfordern jedoch eine enge Zusammenarbeit der Staaten. Da jedes Land aber eigene Interessen verfolgt, dürfte das recht schwierig werden. Ohnehin sind es die privaten Unternehmen, die sich in den Krisen engagieren. Die Regierungen selbst sind langatmig und nach zahlreichen Diskussionen kommt es häufig zu keinen Ergebnissen. Im Umweltschutz zeigen sich viele Unternehmen durchaus vorzeigbar. So gibt es zum Beispiel, Kasinos, die umweltfreundlich sind und andere Unternehmen, die mit neuen Innovationen dem Klima entgegentreten.

The Blue Marble is a famous photograph of the Earth taken on December 7, 1972, by the crew of the Apollo 17 spacecraft en route to the Moon at a distance of about 29,000 kilometres (18,000 mi). It shows Africa, Antarctica, and the Arabian Peninsula.
Der blaue Planet – unsere Erde (Foto: Wikipedia, Link: klick auf das Foto)

Zweiter Planet in Sicht

Fakt ist, wir haben bald die 9 Milliarden Menschen Grenze erreicht. Klimaschutz, so wie von einigen Gruppen heute streng vorgegeben, ist dann eher ein Traum, als Realität. Die Menschen aus den ärmeren Ländern, wollen genauso wie wir leben. Ohnehin ist fraglich, wer für das aktuelle Klima wirklich verantwortlich ist. Hierzu gibt es so viele kontroverse Meinungen von Wissenschaftlern, dass es für uns Laien kaum möglich ist, eine Meinung zu vertreten. Aber auch hier zeigen sich einige Konzerne wieder als Vorgänger. Während sich die großen Staaten aus der Erforschung des Weltraums bereits zurückgezogen haben, sind es eben jene Firmen, die das Unmögliche wagen wollen. Sie wollen als erster Raumfahrten anbieten und die Möglichkeit zum Entdecken neuer Planeten bieten. Bei dieser Entwicklung entstehen auch wieder neue Technologien, die uns dabei helfen könnten, das Klima nach unseren Vorstellungen zu lenken oder sich den veränderten Umständen anzupassen.

Ruhe bewahren

Am Ende erscheint mir ein Tipp besonders wichtig. Wer Nachrichten schaut oder in den Sozialen Netzwerken unterwegs ist, wird erschlagen von sekündlichen Live-Tickern, die uns genau sagen, wie die Lage ist. Ausgangssperren und weitere Einschränkungen sind überall zu sehen. Wenn wir das hinterfragen, werden wir erneut von Meinungen anderer erschlagen, die solche Zweifel gar nicht erst zulassen. Mittlerweile ist sogar auf der Straße ein erhöhtes Aggressionspotenzial zu beobachten. Daher ein ganz einfacher Tipp. Einfach nur ein bis zwei Mal am Tag Nachrichten einschalten. Wer hingegen News stündlich verfolgt, wird am Ende voller Panik genauso verrückt, wie die breite Masse, die voller Angst zu Hause sitzt und an das Killervirus denkt …

Druckertinte aus Autoabgasen


Wir werden von den Medien und der Politik tagtäglich mit Klima- und Umweltproblemen konfrontiert. Es werden dafür ständig gesetzliche Regelungen gefordert, die jedoch nur wenig bewirken können. Auch die ständigen „Erziehungsbestrebungen“ haben mittlerweile einen gewissen Effekt, können die Probleme einer komplexen Industriegesellschaft dennoch nicht lösen.

Wir brauchen weltweit intelligente, technische Lösungen um Umwelt- und Klimaschäden zu vermeiden. Doch damit tuen wir uns speziell in Deutschland, aber auch in den anderen Industrieländern recht schwer. Alles wird irgendwie gefördert, nur für innovative technischen Ideen ist selten Geld da und so bleiben zahlreiche dieser Ideen auf der Strecke. Mit eigenem Geld können die innovativen Köpfe ihre Ideen nur selten umsetzen und zusätzlich bremst die Wirtschaft aus.

Deutschland (k)ein Erfinderland von Bernd SternalAls Ingenieur und ehemaliger Erfinderunternehmer weiß ich, wovon ich rede und ich habe zudem ein Buch darüber geschrieben: „Deutschland (k)ein Erfinderland“ (ISBN 978-3844805994).

Es ist nicht nur schade, dass viele Erfindungen keine Bedeutung erlangen, es hemmt zudem den technischen Fortschritt und mitunter auch den Klima- und Umweltschutz. Ein kleines Beispiel soll exemplarisch dieses Dilemma aufzeigen:

Laut WHO atmen 92 Prozent aller Menschen Luft ein, die als ungesund eingestuft wird. Besonders die Dieselabgase stehen derzeit stark in der Kritik und für ältere Fahrzeuge gibt es in Deutschland bereits in zahlreichen Großstädten Fahrverbote.

Dass die bei der Dieselverbrennung entstehenden Rußpartikel (Kohlenstoff) jedoch auch ein nutzbarer Rohstoff sein kann, stellte der indische Erfinder Sharma unter Beweis. Der Inder, der sich selbst als „chronischer Erfinder“ bezeichnet, stellte sich die Frage: „Wie kann man aus den Dieselabgasrückständen etwa nützliches Schaffen und gleichzeitig die Luft sauberer halten?“. Dazu muss Erwähnung finden, dass Sharmas Heimat Delhi laut WHO die schmutzigste Luft der Welt hat.

Der Erfinder, der durch seine Erfindung „Le Chal“ – in Hindi so viel wie „Bring mich dorthin“ –, einem Blindenschuh mit Sensoren und Kameras zu etwas Wohlstand gelangt ist, ging die Sache an. Er hatte zuvor bemerkt, dass sich mit den Fingern in rußverschmierten Abgashinterlassenschaften malen ließ. Die Idee war geboren!

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Sharma baute ein Dieselauto um, indem er einen Schlauch vom Auspuff auf das Autodach führte, wo ein großer Behälter als Sammelgefäß verbaut war. Drei Jahre und unzählige Experimente später ist aus dem riesigen Dachaufbau eine kleine nachrüstbare Anlage geworden, die direkt auf den Auspuff aufgesteckt wird. Der Kaalink genannte Aufsatz sammelt und filtert die Rußpartikel. Anschließend werden in einem mehrstufigen Filterverfahren toxische Stoffe entfernt, so dass lediglich Kohlenstoffpigmente übrig bleiben. Diese werden dann entsprechend der vorgesehenen Anwendung mit Ölen oder anderen Ingredienzien vermischt: so entstehen Sprayfarben, Stifte oder Druckerpatronen. Nach Angabe des Erfinders reichen die Abgase, die ein Dieselauto auf einer Strecke von zehn Kilometer erzeugt, um eine ganze Druckerpatrone zu füllen. Sharmas indisches Unternehmen Graviky Labs und die dort erfundene sogenannte Air-Link – die Lufttinte – kann zwar nicht die Welt retten, weiterentwickelt könnte diese Erfindung jedoch aus Abgasen die schädlichen Rußpartikel entfernen und zudem nutzbar mache. Auf den Markt hat es dieses Produkt wohl bisher leider noch nicht geschafft. Haben da die Druckerhersteller etwas dagegen? Und warum nimmt sich die Automobilindustrie dieser Abgasreinigung nicht an? Fragen über Fragen, aber keine Antworten.