Archiv der Kategorie: Wissenschaft

In der Wissenschaft wird fleißig gearbeitet und geforscht, jedoch braucht es ab und an auch einen klugen Gedanken. Denn wenn alle Berechnungen versagen ist dies nicht Zufall, sondern Unwissen.

Bernd Sternal

In eigener Sache – Bitte um Unterstützung

Mein Wissensblog open-the-door ist vollständig unabhängig. Das soll soweit wie möglich auch so bleiben. Doch dafür brauche ich die Unterstützung meiner Leserinnen und Leser.

Als ich vor gut 2,5 Jahren meinen Blog gestartet habe, war dass für mich ein Experiment. Es war mir als Publizist und Buchautor jedoch eine Herzensangelegenheit einen Teil meines Wissens weiterzugeben, weil mir insbesondere die ideologisch ausgerichtete Berichterstattung vieler Kollegen in den Medien zunehmend Kopfschmerzen bereitet.

Der Vorsitzende des Vereins der Deutschen Sprache, in dem auch ich Mitgliede bin, Prof. Dr. Walter Krämer, formulierte in den letzten Sprachnachrichten dazu: „Natürlich kann sich jedes Gemeinwesen einen gewissen Prozentsatz ideologisch verblendeter Zwangsbeglücker leisten. Aber bei uns arbeiten die alle bei ARD und ZDF. Und so fühlt sich jeder selbstständig Denkende schnell an den rechten Rand gedrängt. Da will aber keiner hin“.

Ich schreibe jedoch nicht nur über Politik und Gesellschaft, sondern auch über Wissenschaft, Technik und Geschichte. Immer mit dem Hintergedanken, dass Wissen Macht ist und zudem vor ideologischer Verblendung oder Verdummung schützt bzw. schützen kann.

In diesem Sinne habe ich meinen Blog begonnen und bis heute fortgeführt. Ich habe in den Anfängen jedoch nicht mit so großer Resonanz gerechnet, wie sie meinen Beiträgen mittlerweile zukommt.

Es kam dann die Situation, wo mein Server für den User-Ansturm nicht mehr ausreichend war. Was nun tun, stellte sich die Frage? Ich habe einen neuen, leistungsfähigen und zudem sichereren Server angeschafft. Der kostet jedoch erheblich mehr, zudem musste er eingerichtet und alle Daten des alten Servers überspielt werden. Eine Arbeit, die mehrere Monate in Anspruch genommen hat, wovon Ihr aber hoffentlich nichts gemerkt habt.

Ich habe bereits sehr viel Zeit und auch einiges Geld in den Blog investiert, ohne jedoch Einnahmen zu haben.

Euer Engagement hilft dabei, dass ich für Euch auch künftig interessante und spannende Artikel schreiben kann. Dafür investiere ich viel Zeit, jedoch kommen, neben den Serverkosten, auch Recherchekosten hinzu.

Es steht dir natürlich frei, ob du meine Arbeit mit einem kleinen finanziellen Engagement unterstützen möchtest, ich werde auch in Zukunft keine Abo-Gebühren erheben.

Mein Favorit für eine Unterstützung:

Eine freiwillige Spende mittels direkter Überweisung auf dieses Konto:

Kontoinhaber: Bernd Sternal

IBAN: DE36 8105 2000 1901 433303

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Bank: Harzsparkasse

Ganz besonders würde ich mich über Daueraufträge freuen. Bereits mit einer kleinen monatlichen Spende ab 2 Euro kann mein Wissensblog weiterwachsen und ich mehr Zeit für Beiträge aufbringen.

 

Auch eine Spende über PayPal ist sehr hilfreich. Meine dazu erforderliche E-mail lautet: b.sternal@sternal-media.de

Und natürlich hilft es mir auch, wenn Ihr eines meiner zahlreichen Bücher käuflich erwerbt. Eine Übersicht dazu findet Ihr unter http://www.buch.sternal-media.de/

Wer kein Geld übrig hat, wofür ich volles Verständnis habe – obwohl der „Kostenlos-Mentalität“ im Internet langsam abgeschworen werden muss – kann auch durch „Weitersagen“ unterstützen. Wenn Euch die Beiträge in www.open-the-door.com gefallen, so teile sie mit Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen oder empfehlt meinen Blog weiter

Ich bedanke mich schon im Voraus für Eure Unterstützung und verspreche viele weitere interessante Beiträge in diesem Blog.

Bernd Sternal

Kunststoffrecycling – ein technologischer Durchbruch

Ich war selbst viele Jahre im innovativen Bereich tätig, hatte ein Entwicklungsfirma und habe Produkte und Technologien entwickelt, die mir einige Patente einbrachten. Ich musste jedoch leider feststellen, dass es zahlreiche Erfindungen gibt, die unserer Gesellschaft zwar einen erheblichen Nutzen auf vielerlei Gebieten bringen könnten, die jedoch wirtschaftlichen und mitunter auch politischen Interessen entgegenstanden und daher keine Unterstützer fanden.

Ich habe daher nach harten Kämpfen dieses „Geschäft“ aufgegeben und darüber ein Buch geschrieben: „Deutschland (k)ein Erfinderland“ ISBN: 9783844805994, das unter anderem bei Amazon erhältlich ist.

In Zukunft möchte ich daher an dieser Stelle Erfindungen und Technologien vorstelle, die es verdient haben in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu werden, um den Durchbruch zu unser aller Nutzen zu schaffen.

Ein Dauerthema derzeit ist unser Plastikmüll. Dabei steht im Moment die Verschmutzung der Ozeane im Fokus der Medienberichterstattung. Über die Verwertung unserer Wertstoffe, die wir alle in Gelben Säcken sammeln wird hingegen wenig berichtet. Wir haben ihn in der Vergangenheit zum großen Teil Verbrennungsanlagen zugeführt oder nach China exportiert – nur ein geringer Prozentsatz wurde recycelt.

China war die Müllhalde der Welt. Allein Deutschland verschiffte 2016 rund 560.000 Tonnen Plastikmüll in das Reich der Mitte. Das war etwa ein Zehntel unseres gesamten Plastikmülls.

Dies war lange Zeit eine bequeme Lösung, insbesondere für die westlichen Industriestaaten, ihren Plastikmüll loszuwerden. Tausende chinesische Unternehmen nahmen sich dieses Mülls dankbar an. Doch dann tauchten zunehmend Fotos und Videos über Kinderarbeit und die unsäglichen Arbeitsbedingen in China auf.Blog-Suchmaschine + Marktplatz für Blog-Marketing = trusted blogs

Diese Situation baute in China Druck auf und am 18. Juli 2017 teilte China mit nur noch sortenreinen Plastikmüll zu importieren – doch denn gibt es fast nicht. Was nun tun?

Michael Hofmann, ein Verfahrenstechnik-Ingenieur, entwickelte eine bahnbrechende Technologie, um aus Plastikmüll gefragten Wertstoff zu machen. Dazu gründete der in Hamburg die Firma FVH Folienveredlung um sich dieses Müllbergproblems anzunehmen.

Das bisherige Problem bestand darin, dass die vorgeschrieben Recyclingquote nicht eingehalten werden konnte, weil mit Folien, Etiketten und anderem verklebte Plastikabfälle nicht getrennt und weiterverarbeitet werden konnten. Diese Etikette, und seien es nur kleine Preisaufkleber, verwirrten die Sortieranlagen. Sensoren erkennen zwar die Kunststoffsorte, durch die Aufkleber landete die Verpackung jedoch statt im Recycling im Müll.

Hofmanns Technologie löst nun diese Herausforderung. Wie üblich wird der Plastikmüll zunächst geschreddert und zermahlen, denn wird er von anderen Materialien wie Metall getrennt.

Grober Plastikmüll am Ufer des Roten Meeres (nahe Safaga, Ägypten), Foto: Vberger 2010, Wikiepedia
Grober Plastikmüll am Ufer des Roten Meeres (nahe Safaga, Ägypten), Foto: Vberger 2010, Wikipedia

Der übriggebliebene Kunststoff wir weiter transportiert, ins Herz der Anlage, in die hydrodynamische Friktionswäsche (Friktion = Reibung zwischen gegeneinander bewegten Körpern zur Übertragung von Kräften und Drehmomenten). Im Inneren von Hofmanns Anlage rotieren zwei eng zusammenstehende Reinigungswalzen in einer starken Wasserströmung. Durch diesen sehr engen Spalt wird der zerkleinerte Plastikmüll praktisch hindurchgepresst. Die die dabei auftretende große Reibung lösen die Etiketten und Aufkleber vom Plastik-Trägermaterial, ebenso fast alle anderen Verunreinigungen. Selbst sogenannte „Multi-Layer“ – mehrlagen Verbundstoffe – können in diesem Verfahren wieder voneinander getrennt werden. Solche Verpackungen finden wir beispielsweise bei Milchprodukten, Suppentüten, Chipstüten, Süßwaren und vielem mehr.

Diese Wäsche benötigt weder Chemikalien noch hohe Temperaturen, sagt Hofmann.

Nach der Reinigung werden die Plastikschnipsel in einem speziellen Rohrsystem in heißer Luft getrocknet.

Hofmann hat sich mit seiner Anlage auf Polyethylen-Folien spezialisiert, dem mengenmäßig größten Plastikabfall-Strom. Er verarbeitet diesen Wertstoff zu Granulat und verkauft ihn. Daraus werden dann wieder neue Plastikprodukte hergestellt. Derzeit produziert er etwa 18.000 Tonnen Granulat jährlich, schon bald sollen es 100.000 Tonnen sein.

Auf seine Wiederverwertungsquote ist Erfinder Hofmann stolz: „Bei Folien aus dem Grünen Punkt sind es etwa 60 Prozent, bei Folien aus gewerblichen Sammlungen bis zu 85 Prozent des Bruttogewichtes.“




Natürlich gibt es wieder „Experten“, die diese Technologie und vor allem ihre Wirtschaftlichkeit in Frage stellen. Ich, als Technologe, sehe jedoch erhebliches Potential in dieser Technologie und hoffe, dass sie sich durchsetzt und zahlreiche Unterstützer findet.

Blogerfolg mit „Trusted Blogs“

Wie werde ich mit einem Blog erfolgreich? Eine Frage, die sicherlich viele Blogger und potentielle Blogger bewegt.

Vorweg: Ich habe einen technischen und betriebswirtschaftlichen Hintergrund, bin Dipl.-Ing. habe zudem BWL studiert und ich bin seit genau 22 Jahren Internet-Unternehmer.

Es gibt viele Gurus und selbsternannte Experten, die meinen gute Ratschläge geben zu können, wie man im Internet erfolgreich wird.

Ich kann Ihnen versichern – mit meiner langen Erfahrung, und über 100 Millionen Besucher auf meinen Webseiten in 22 Jahren – erfolgreich wird man, wie in allen anderen Bereichen auch, nur durch Fleiß, Durchhaltevermögen und dann braucht man letztlich auch noch etwas Glück. Natürlich kann man auch mit sehr viel Geld erheblich auf den Erfolg Einfluss nehmen, aber wer verfügt darüber schon?

Google ist heute das Maß aller Dinge, um im Internet gefunden zu werden. Das war nicht immer so: Als ich meine Internetaktivitäten begonnen habe, gab es Google noch nicht. Damals waren Altavista und Yahoo als globale Player aktiv und in Deutschland wurden Fireball und Metager bevorzugt.

Heute nutzen in Deutschland über 90 Prozent aller User Google als Suchmaschine. Warum ist das so: Was haben die anderen Suchmaschinen falsch gemacht und warum haben sie ihren Vorsprung verspielt?

Sicherlich gibt es dafür nicht den einen Grund, sondern viele verschiede Gründe, die sich zu Erfolg oder Misserfolg summieren können. Google hat sich einfach von Beginn an breit aufgestellt und umfangreiche Internetdienste aufgebaut, die für die User interessant waren: Email, Übersetzungsprogramme, Webbrowser, Karten und Navigation, Nachrichten, Shopping, Softwaretools und vieles mehr.

Was Google zusätzlich für Internetanbieter interessant macht, ist nicht nur die Möglichkeit bezahlter Werbung zu buchen, sondern auch mit Werbung auf der eigenen Seite Geld zu generieren.

Ich bin seit etwa 20 Jahren publizistisch tätig, habe tausende redaktionelle Beiträge für das Internet geschrieben und zudem über 40 Bücher verfasst. Als ich mich vor 3 Jahren entschloss einen Blog zu betreiben, waren umfangreiche Vorarbeiten erforderlich. Das Schreiben der Blog-Beiträge war kein Problem für mich, doch wie mache ich meinen Blog bekannt?

Es gibt Hobbyblogger und es gibt jene, die eine professionelle Ausrichtung anstreben. Jeder gute Blog macht jedoch sehr viel Arbeit und kann schnell zum Full-Time-Job werden. Er muss somit auch professionell vermarktet werden. Und das ist schwer, besonders für Einzelkämpfer: Zeitschriften, Zeitungen, Magazine, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen, alle betreiben heute eigene Blogs und verfügen über ganz andere Möglichkeiten.





Die Suchmaschinen – selbst Google – sind dem Blogger daher beim Marketing keine große Hilfe. Zwar werden die einzelnen Blogbeiträge gefunden, bei den Blogs an sich herrscht jedoch vorwiegend Chaos im Suchmaschinenranking.

Diese Situation haben auch einige Internetpioniere erkannt und versucht, sich auf Blogs zu spezialisieren. Es entstanden erste Blogverzeichnisse, in die man seinen Blog eintragen kann. User, die Blogs für ihre Interessenbereiche suchen, können so verhältnismäßig einfach und ohne großen Zeitaufwand Blogs finden, die ihnen inhaltlich zusagen.

Doch auch ein Blogverzeichnis macht viel Arbeit. Und wie soll man damit Geld verdienen? Diese Frage konnten wohl zahlreiche Blogverzeichnis-Betreiber nicht für sich beantworten und gaben wieder auf oder die Verzeichnisse dümpeln so vor sich hin.

Die beiden Bremer Eduard Andrae und Rüdiger Schmidt entwickelten daher ihr eigenes Konzept, um die Welt der Blogs neu zu präsentieren. Sie kreierten ein Blogmagazin, indem sie Bloggern, Lesern und Unternehmen die Content-Marketing betrieben, eine gemeinsame Plattform bieten und nannten es „trusted blogs“. Blogger können so angemessen ihre Beiträge präsentieren, Leser können in dem Content stöbern und neue Blogs für sich entdecken und Unternehmen können für sie interessante Blogger kennenlernen und sogar entsprechende Content-Ausschreibungen vornehmen.

Eine tolle Idee, die professionell umgesetzt wurde und hinter der zudem ein Geschäftsmodell steckt. Noch steckt das Blog-Marketing in den Kinderschuhen. Als erfahrener Unternehmer gestehe ich diesem Marketinginstrument jedoch ein großes Zukunftspotential zu.

Ich hatte mit meinem Wissensblog 2017 ein tolles zweites Jahr. Über 4 Millionen Besucher und 7.500 Abonnenten sprechen für sich. Wie jedoch die Leser auf meinen Blog kommen, kann ich trotz professioneller Analysetools nicht sagen. Auf jeden Fall trägt https://www.trusted-blogs.com zu meinem Erfolg nicht unwesentlich bei und ich fühle mich dort bestens aufgehoben.