Archiv der Kategorie: Geschichte

Was die Erfahrung und die Geschichte lehren, ist dieses, daß Völker und Regierungen niemals etwas aus der Geschichte gelernt und nach Lehren, die aus derselben zu ziehen gewesen wären, gehandelt haben.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Wo das Weihnachtsfest seinen Ursprung hat

Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesus Christi. Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn genannt. Die Feierlichkeiten zu diesem Tag beginnen bereits am Vorabend, dem Heiligen Abend (auch Heiligabend, Heilige Nacht, Christnacht, Weihnachtsabend).

Weihnachten ist mit Ostern und Pfingsten eines der drei Hauptfeste des Kirchenjahres. Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember erst seit 336 in Rom belegt. Dieses Datum ist zwar umstritten, es hat sich aber als kirchlicher Feiertag etabliert. Der früheste Beleg für den Ausdruck „Weihnachten“, stammt aus der Predigtsammlung „Speculum ecclesiae“ um 1170.

Im Dezember gibt es in der katholischen Kirche aber auch noch einen anderen bedeutenden Gedenktag, der auch lange Zeit Feiertag war. Dies ist der Nikolaustag am 6. Dezember, der nach Nikolaus von Myra benannt wurde, welcher einer der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche ist. Die Verehrung zu diesem Heiligen ist seit dem 6. Jahrhundert bekannt. Zahlreiche Mythen und Legenden ranken sich um Nikolaus von Myra, die dazu führten, dass er zum Schutzpatron vieler Völker wurde. Daraus entwickelten sich viele Bräuche – einer davon ist Nikolaus als Geschenkebringer.

Zu Beginn der Neuzeit, im 16. Jahrhundert, war die katholische Kirche in eine tiefe Krise geraten. Der Theologe Martin Luther, der seine Heimat in Grafschaft Mansfeld hatte, erkannte als erster das Prinzip der Gerechtigkeit Gottes und begann seine Erkenntnisse zu formulieren. Ergebnisse der Arbeit waren seine 95 Thesen, die eine kirchliche Reformation einleiteten. Luther gilt daher als theologischer Urheber der Reformation. Diese begann zu einer Art Volksbewegung zu werden, die ihren Charakter aber nach der Bauernkriegsniederlage des Volkes verlor. Die Reformation wurde zu einer Angelegenheit der Landes- und Grundherren.

Flugblatt mit Luthers Thesen
Flugblatt zu den Thesen von Martin Luther

Martin Luther suche daher nach Visionen und Ideen, wie er auch dem Volk, und besonders den Kindern, die reformierte Christuslehre interessant machen konnte. Er wollte weg von der Heiligenverehrung die das Weihnachtsfest prägte. So propagierte er ab etwa 1535, dass die Beschenkung nicht mehr am Heiligen Nikolaus stattfinden sollte, sondern zum Weihnachtsfest. Diese Idee setzte sich in der lutherischen Kirche durch; zuerst in den reformierten Gemeinden der Harzregion, die auch Vorreiter bei der Einführung der Reformation waren. Zum Weihnachtsfest kamen im Laufe der Zeit alte und neue Bräuche verschiedener Herkunft hinzu, zum Beispiel Krippenspiele, der geschmückte Weihnachtsbaum (16. Jahrhundert), der Adventskranz (1839) und der Weihnachtsmann (19. Jahrhundert). Dieser löste in Norddeutschland das Christkind und den Nikolaus als Gabenbringer für die Kinder ab.

Heute ist das Weihnachtsfest, mit Beschenkung am Heiligen Abend, gesetzlicher Feiertag und ein Fest der Familien, das auch von Nichtchristen gefeiert wird. Initiator war der Reformator Martin Luther und seinen Ursprung hat das Weihnachtsfest in heutiger Tradition somit in der Harzregion. In den verschiedenen kirchlichen Konfessionen gibt es überall auf der Welt andere Weihnachtstraditionen – das Beschenken allerdings hat sich weltweit verbreitet.



Keltische Slavenjäger im Harz

In den nord- und mitteldeutschen Mittelgebirgen gab es schon lange vor den mittelalterlichen Schutzburgen aus Stein ein Netz aus befestigten Fluchtburgen, die auf ausgewählten Höhenlagen angelegt wurden. Diese Standorte waren auch in den folgenden Jahrhunderten von strategischem Interesse und wurden daher, zum Teil mehrfach, überbaut. An diesen Standorten sind diese vorzeitlichen Fluchtburgen daher nur noch schwer nachzuweisen, am ehesten durch archäologische Grabungen. Dort wo diese Hinterlassenschaften noch erkennbar waren, beflügelten sie die Phantasie der Menschen und fanden ihre Erklärung in Sagen, Mythen und Legenden.

Heute, in unserer wissenschaftlich geprägten Welt, haben wir die Erkenntnisse gewinnen können, dass die Ursprünge dieser frühen Befestigungsanlagen in die späte Eisenzeit, die so genannte Latènezeit, einzuordnen sind. Von der Wissenschaft wurden bisher angenommen, dass es sich diesbezüglich um befestigte Höhensiedlungen gehandelt haben muss. Diese Höhenstandorte sind allerdings wenig geeignet für Siedlungszwecke, da sie unwirtlich und der Zugang zu ihnen fast immer sehr schwer zugänglich ist. Außerdem verfügen sie fast ausnahmslos über kein Wasser.

So lag, nach archäologischen Untersuchungen einiger dieser Befestigungsanlagen in den nord- und mitteldeutschen Mittelgebirgen, durch entsprechende interpretationsfähige Fundhorizonte, der Schluss nahe, dass Höhensiedlungen ausgeschlossen werden können. Nach Dr. Erhard Cosack, kann davon ausgegangen werden, dass diese Befestigungsanlagen als nördliche, keltisch beeinflusste Oppida anzusprechen sind, erbaut als Fluchtburgen, für die nahe liegenden Siedlungen. Als nördlichste davon wird die Pipinsburg bei Osterode angesehen.

Rekonstruktion der Pipinsburg bei Osterode. Gezeichnet von Wolfgang Braun.
Rekonstruktion der Pipinsburg bei Osterode.
Gezeichnet von Wolfgang Braun.

Das Szenario, dass von den Archäologen gezeichnet wird, könnte folgendermaßen ausgesehen haben:
Die Siedlungsbewohner am Fuße der Pipinsburg vernehmen das allen bekannte Alarmsignal einer Wache. Es besagt – die Kelten kommen – Eile ist geboten, um Bewohner sowie Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Hastig wird, mit allem was mit zunehmen ist, die Befestigungsanlage auf dem Nordhang der Osteroder Kalkberge aufgesucht. Der Weg dorthin ist beschwerlich, daher lassen die Dorfbewohner ihr Vieh zurück, in der Hoffnung bald wieder in ihre Siedlung zurückkehren zu können. Das sollte sich als Trugschluss herausstellen. Die Kelten, alles gestandene, erfahrene Krieger, suchen nach Beute und sie machen die Fluchtburg ausfindig. Die bietet zwar Schutz, ist aber auch schon von weitem auszumachen. Die Vorharzbewohner sind Bauern und Handwerker, sie können zwar mit Schwert, Dolch und Lanze umgehen, den kriegserprobten Kelten haben sie aber wenig entgegenzusetzen, zumal sie auch Frauen, Kinder und alte Leute dabei haben.
Die Kelten belagern die Fluchtburg, da wird denn Einheimischen klar – lange können sie den Angreifern nicht widerstehen. Hastig beginnen sie das wertvollste, was sie besitzen zu vergraben, ihre Werkzeuge und Rohmaterialien, die Frauen auch ihren Metallschmuck. Das alles soll keinesfalls in die Hände der Feinde fallen. Kaum haben sie ihr Werk vollbracht, dringen die Kelten ein, der Widerstand der Einheimischen erlöscht spontan, denn die Angreifer töten ihre Gegner nicht, wie allgemein üblich. Nein, da sie kaum Beute finden, werden sie gefesselt und mitgenommen, für immer ohne Rückkehr.
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Ob das wahr sein kann?
Harzbewohner mitgenommen von den Kelten: nach Bayern, Gallien oder sogar über die Alpen, gehalten oder sogar verkauft als Sklaven. Solche Schlüsse lassen sich für die späte Eisenzeit durchaus ziehen, meint Dr. Erhard Cosack, der einige dieser latènezeitlichen Schutzburgen in den niedersächsischen Mittelgebirgen archäologisch untersucht hat, so im Deister bei Springe, den Negenborner Burgwall bei Einbeck, die Barrenburg bei Eidgassen, Springe und auch die Pipinsburg.




Es wurden in anderen Fluchtburgen ganze Werkstattausrüstungen gefunden, gut versteckt in mehreren Depots zu späteren Wiederabholung, blieben sie der Nachwelt als Zeugnisse erhalten. Auch gab es keine Anzeichen für Massaker, so dass nur der Schluss bleibt – die Menschen wurden als Beute mitgenommen.

Reisevorbereitung – Dinge die einfach beachtet werden sollten

Die meisten Reisenden nutzen ihren eigenen PKW. Egal ob für einen kurzen Road Trip oder eine längere Urlaubsreise.  Damit die Fahrt entspannt und sicher verläuft, anbei einige Tipps, die vielleicht helfen können. Ganz am Anfang sollte immer die Planung stehen. Diese mag lästig erscheinen, erspart uns aber später viel Ärger und Zeit. Mit den digitalen Karten wie Google Maps und andere kann jede Route einfach geplant werden. Ganz entscheidend ist dabei, eine Ausweichsroute festzulegen, für den Fall das es zu einer Staubildung kommt. Gleichzeitig können so auch die Benzinkosten kalkuliert werden. Genügend Pausen sollten bei jeder Strecke eingeplant werden. Keinesfalls sollte der Zeitplan zu eng gestrickt werden. Lieber eine Stunde mehr, als Stress und Hektik auf den letzten Kilometern.

Ein Automobil für Liebhaber!

Sinnvoll ist es bei der Planung, Notfallrufnummern herauszusuchen. Pannendienst, Notruf und bei Bedarf auch ein Tiernotruf können bei Problemen oder Unfällen schnell weiterhelfen. Geht die Route in andere Länder, ist es ratsam für die Durchfahrtsländer eine Liste mit den wichtigsten Telefonnummern anzulegen.

Vor der Fahrt

Bei längeren Fahrten empfiehlt es sich, den Wagen kurz durchzuchecken. Licht, Bremsen und Reifen stehen dabei im Fokus. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, fährt für einen schnelle Prüfung in die nächste Werkstatt. Die Bremsflüssigkeit sollte alle 2 Jahre ausgetauscht werden. So genießen Sie einen sicheren und entspannten Road Trip und kommen am Ende mit Freude am Ziel der Träume an.

Genügend Schlaf und eine bequeme Fahrt

Bevor es in die weite Welt aufgeht oder in die nächste Stadt, sollte ausreichend geschlafen werden. Entspannend fangen Reisen besonders dann an, wenn die Fahrt am Morgen beginnt. Vermieden werden sollte es jedoch, am Abend oder in der Nacht zu starten.

Befinden sich Kinder im Auto sind kleine Snacks und Getränke, sowie Spiele für Unterwegs besonders hilfreich, um ein Kreischen und Schreien zu verhindern.

Ein besonders Merkmal liegt auf dem Gepäck. Schwere Gegenstände und Koffer sollten immer nach unten gepackt werden. Kommt es zu einem plötzlichen Bremsmanöver, fliegen die schweren Sachen nicht durch die Gegend. Achten Sie dabei auch darauf, dass keine Links- oder Rechtsneigung entsteht. Wichtige Sachen, wie das Warndreieck, Werkzeug oder der Erste-Hilfe-Koffer sollten immer frei liegen.

Am Lenkrad

Wer am Steuer sitzt, ist mit bequemem Schuhwerk gut beraten. High-Heels und Sandalen oder Schlappen sind natürlich ein No-Go. Zwar führen diese nicht zu einer Verletzung der Sorgfaltspflicht, noch müssen Autofahrer bei der Kontrolle mit einem Bußgeld rechnen, dennoch sind diese Schuhe für einen Road Trip ungeeignet. Bei einem Unfall kann es am Ende sogar Probleme mit der Versicherung geben.

Neben einem sicheren und bequemen Schuhwerk sollte gerade bei längeren Fahrten das Steuer auch einmal aus der Hand gegeben werden. Ein Ersatzfahrer ist dann sinnvoll, um ohne Hektik und entspannt ans Ziel zu gelangen.

Letzte Tipps

Für längere Fahrten sollten für das Handy immer ein Ersatz Akku dabei liegen. Bei Unfällen oder Staus kann das durchaus sehr hilfreich sein. Ähnliches gilt für die Kreditkarte. Achten Sie unbedingt darauf, dass eine zweite Kreditkarte (gesondert aufbewahrt) mitgenommen wird. Sollte die erste Karte gestohlen oder beschädigt werden, beeinträchtigt das nicht die weitere Reise. Und nun viel Spaß bei einem entspannten Road Trip.