Archiv der Kategorie: Geschichte

Was die Erfahrung und die Geschichte lehren, ist dieses, daß Völker und Regierungen niemals etwas aus der Geschichte gelernt und nach Lehren, die aus derselben zu ziehen gewesen wären, gehandelt haben.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Klimawandel und kein Ende

Aufgepeitscht von Ideologen wird weltweit für Klimaschutz demonstriert. Es sind vor allem junge Leute, die auf die Straße gehen und politische Veränderungen einfordern.

Sie wollen gegen „das Außsterben“ ankämpfen, was auch immer sie darunter verstehen. Die kindliche Greta Thunberg ist nun die Ikone dieser Bewegung. Sie ist ein gefundenes Instrument der Umwelt- Klima- und Multikulti-Ideologen. Jedoch versteht weder Greta noch ihre Jünger da Problem an sich. Immer wiederkehrende Phrasen werden gedroschen, jedes Hintergrundwissen fehlt.

Die westlichen Ideologen sehen jedoch in diesem Feld ein Mittel, die Marktwirtschaft und die derzeitige Demokratie zu zerstören, oder entsprechend ihrer Ideologie zu verändern.

Ob diese Ideologen das Wissen haben, die Klimaveränderungen real einzuschätzen, vermag ich nicht zu sagen, denke aber eher nicht. Daher einige Fakten zu dieser Thematik, die derzeit die Medien dominiert:

Bereits vor mehr als 350 Millionen Jahren begann sich die Landmasse zu entwickeln, die wir heute als Mitteleuropa bezeichnen; mehr als 300 Millionen Jahre davon herrschten in diesem Gebiet tropische und subtropische Klimaverhältnisse vor. Die Entwicklung von Flora und Fauna beeinträchtigte das nicht.

Dabei um- und überspülten immer wieder gewaltige Meere diese Landmassen

Vor etwa 1,8 Millionen Jahren setzte dann eine Inlandvereisung ein, die wir als Eiszeit – Pleistozän – bezeichnen. Es entstanden dabei auch die beiden vereisten Pole, die zuvor eisfrei waren.

Über die Ursachen für diese Eiszeit gibt es verschiedene Theorien, jedoch war der Mensch dafür nicht verantwortlich, denn es gab ihn noch nicht.

Vor etwa 11-tausend Jahren begann sich das Eis langsam zurückzuziehen. Wissenschaftlich betrachtet befinden wir uns jedoch noch immer in einer Warmzeit innerhalb einer Eiszeit, die solange anhält, wie ein oder zwei Pole mit Schnee und Eis bedeckt sind.

Jedoch ist auch das Eintreten dieser Warmzeit nicht auf menschlichen Einfluss zurückzuführen.

Für den Beginn der Eiszeit gibt es zudem verschiedene Zeitangaben, die älteste geht auf etwa 34 Millionen Jahre zurück als die Antarktis zu vergletschern begann.

Unsere Flora und Fauna in seiner heutigen Form begann sich erst nach dem Rückzug des Eises vor 11-tausend Jahren zu entwickeln.

Weltuntergangs- oder Aussterbeszenarien bei einer weiteren Klimaerwärmung über 1,5 Grad sind daher an den Haaren herbeigezogen.

In der Geschichte der Erde war das Klima nie gelichbleibend: Es gab immer erhebliche Klimaschwankungen, Flora und Fauna entwickelten sich dennoch immer weiter.

Wir befinden uns in einer Warmzeit innerhalb einer Eiszeit. Diese wird wahrscheinlich weiter andauern, wie lange ist nicht vorhersehbar. Das alles geschieht in großen Zeiträumen. Sicherlich haben wir Menschen mit unserer Lebensweise einen gewissen Beitrag zur schnelleren Klimaerwärmung geleistet. Jedoch schreitet diese auch ohne uns und ohne unser Zutun voran.

Die Erde steht vor klimatischen Veränderungen. Und die Menschen, also wir alle, haben vergessen auf Klima, Wetter, Natur und Umwelt Rücksicht zu nehmen. Wir haben die Landschaft nach unseren Bedürfnissen „kultiviert“. Dafür werden wir alle zahlen müssen.

Jedoch helfen dabei keine Geld-Milliarden! Es muss ein generelles Umdenken stattfinden und Ehrlichkeit muss die Debatte bestimmen. Die deutschen, auch die europäischen Milliarden retten unser Klima nicht, sie helfen nur der Wirtschaft.

Deutschland und Europa kann die Welt nicht retten, brauchen sie auch nicht, denn die Erde wird nicht untergehen. Zumindest in absehbarer nicht!

Wenn Ehrlichkeit die Debatten bestimmen soll, so müssen wir global diese Themen diskutieren und auch Veränderungen herbeiführen. CO2 ist dabei das Debatten- und auch Demo-Thema Nr.1. Wir können uns in Europa jedoch komplett abschaffen. Wenn wir die weltweite Bevölkerungsexplosion nicht in den Griff bekommen ist die Menschheit wirklich gefährdet. Von etwa 3 Milliarden in den 1960er Jahren haben wir uns in nur 50 Jahren verdoppelt; heute gibt es etwa 7,7 Milliarden Menschen. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt sind wir in 50 Jahren 14 Milliarden, ein Ende ist abzusehen.

Diese Debatte findet nicht statt: Stattdessen fordern insbesondere die Klima-Ideologen den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern. In den Industrieländern, zu denen alle Länder dieser Welt werden wollen, ist Energie jedoch das Lebenselixier schlechthin.

Die Klimarettungsorganisationen wie „Friday for Future“ und andere noch radikalere Gruppen bestimmen dennoch derzeit die Medien. Jedoch haben sie nur Forderungen und keine Lösungen und auch wenig Hintergrundwissen. Vielen Politikern geht es wohl nicht anders. Unser Grünen-Chef Robert Habeck ist ein unglaublich sympathischer Mensch und zudem studierter Philosoph, von Natur- und Technikwissenschaften versteht er jedoch anscheinend recht wenig.

Doch warum ist das so, warum versuchen grüne, linke und teilweise auch sozialdemokratische Kräfte hunderttausende Arbeitskräfte in der Energie- und Automobilindustrie zu vernichten? Denken diese Politiker und auch die jungen Demonstranten auch mal darüber nach, woher unser Wohlstand kommt und dass auch sie einmal einen Arbeitsplatz brauchen?

Ideologien sind wie Glaubensbekenntnisse und sie gehören zu unserer Demokratie. Dennoch muss es möglich sein, ohne politisch als unkorrekt abgestempelt zu werden, eine andere Meinung zu vertreten. Das wir derzeit jedoch immer schwieriger. Die Klimadebatte beherrscht, die Medien und auch die Politik, Kritiker sind unerwünscht und werden ausgegrenzt. Wer jedoch ausgegrenzt wird zieht sich zurück, oder aber er wendet sich radikalen Gruppierungen zu.

Jedoch haben die Klimaschützer keine tragbaren Konzepte und wenig Hintergrundwissen.

Wir sollen aus der Atomenergie und der Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen aussteigen und das möglichst schon in wenigen Jahren. Jedoch brauchen der Ausbau und die Speicherung der regenerierbaren Energien, also Wind, Sonne und Licht noch große Zeiträume um unseren ständig wachsenden Energiebedarf zu decken.

Wir bauen auf Elektroautos: Auf deren Ökobilanz möchte ich nicht eingehen, die ist bekannt. Jedoch reichen die Rohstoffe, die für die Herstellung herkömmlicher Akkumulatoren benötigt werden, nicht mal dafür, um eine Million Autos im Jahr damit zu versorgen. Doch allein VW baut pro Jahr wesentlich mehr Autos! Zudem sind wir dabei zu hundert Prozent von ausländischen Rohstoffen abhängig.

Die Braunkohle wird als CO2 Produzent verteufelt. Abgesehen davon das CO2 für die Klimaerwärmung absolut überbewertet wird fallen neben natürlich giftigen Stoffen wie Dioxine, Quecksilber, Schwefel und Treibhausgasen auch andere Stoffe an, auf die wir nicht ohne weiteres verzichten können. So entsteht bei den Verbrennungsprozessen, insbesondere durch die Entschwefelungsanlagen Gips. Gips ist ein vielgefragter Rohstoff und das nicht nur für die Bauindustrie. Schon heute gibt es Engpässe beim Gips, denn die Braunkohleverbrennung wird immer weiter zurückgefahren. Gips ist in der Natur ein Produkt geologischer Prozesse und kann – zum Beispiel im Südharz – auch abgebaut werden. Doch auch dagegen sind die Umwelt- und Klimaschützer. Woher soll also zukünftig der benötigte Gips kommen?

Wir verbrauchen für unser Leben und die Industrie für ihr Produktion ständig mehr Energie, da helfen auch energieeffiziente Geräte und Maschinen wenig.

Die Klimaschützer, die ständig demonstrieren, verkennen ihren eigenen Energieverbrauch und damit ihren CO2-Abdruck hingegen völlig. Sie reisen mit Verkehrsmitteln, die mit Energie aus fossilen Brennstoffen betrieben werden zu ihren Demos. Dort hinterlassen sie ein Müll- Caos. Zuvor verabreden sie sich über die sozialen Medien. Sie wissen wohl nicht, oder wollen es nicht wissen, dass Internet und Mobilfunk weltweit bereits mehr Energie verbrauchen als Luftfahrt und Schifffahrt zusammen.

Wir könnten in Zukunft beispielsweise auf Atomenergie setzen: Nicht auf die herkömmlichen Kraftwerke, sondern auf Ionentriebwerke. Ich werde dies in einem nächsten Beitrag vorstellen. Deutsche Forscher, Wissenschaftler und Ingenieure waren und sind auf diesem Gebiet führend.

Schlicht und einfach: Wir sollten auf Technologie setzten nicht auf Verbote.

Wir haben ein Klimaerwärmung, keine Frage. Alle derzeitigen Klimamodelle sind jedoch Rechenmodelle und sie sind hypothetisch. Unser Planet ist in Milliarden von Jahren entstanden und er hat entsprechende Überlebensmechanismen entwickelt. Es besteht also keine Gefahr, dass die Erde demnächst untergeht oder alle Lebewesen incl. des Menschen aussterben werden. Ruhe und Gelassenheit sind gefragt: nicht das Verpulvern von hunderten Milliarden ohne Effekt und mit weiterem gesellschaftlichen Spaltungspotential.

Ehrlichkeit ist gefragt, kein Populismus, und auch kein Aktionismus. Die richtige Politik wäre, eine offene unideologische Debatte, begleitet von ständig neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, ein Ausstieg aus klimaschädigenden Technologien in wirtschaftlich sinnvollen und machbaren Stufen.

Blinder Aktionismus und zunehmende Radikalisierung der Klimaschützer in Deutschland helfen der Erde nicht. Sie spalten zunehmend die Gesellschaft, schaden der Wirtschaft und damit unserem Lebensstandard. Zudem kann Deutschland die Welt nicht retten.

Es muss demzufolge ein Konsens zwischen allen gesellschaftlichen Schichten gefunden werden, damit die Demokratie nicht in Gefahr gerät.

Eine gute Nachricht für mich ist, obwohl ich ihr Klimaengagement schätze und anerkennen, dass Greta Thunberg den Friedensnobelpreis doch nicht erhält. Eine weise Entscheidung des Nobelpreis-Komitees.

Technische Weiterentwicklung – eine Herausforderung im 21. Jahrhundert

Flexibilität und Mobilität gehören zu den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. In der Realität sind jedoch die meisten Arbeitsplätze ohne eigenes Auto nicht erreichbar. Aufgrund fehlender Verkehrsanbindungen oder unregelmäßig verkehrender öffentlicher Verkehrsmittel ist ein Fahrzeug auch im privaten Alltag meist unverzichtbar.

Verkehr in der Stadt (Foto: Sternal Media)
Verkehr in der Stadt (Foto: Sternal Media)

Mehr Flexibilität im Alltag

In den meisten Haushalten in Deutschland gibt es inzwischen sogar zwei PKWs. Während ein Fahrzeug als Dienstauto oder für die Fahrten zur Arbeitsstelle genutzt wird, dient das andere als Familienfahrzeug, mit dem die Kinder von der Schule abgeholt werden. Ob es sich dabei um einen Neu- oder Gebrauchtwagen handelt, hängt vom individuellen Bedarf und vom Budget ab. Für einen Neuwagen sprechen beispielsweise die guten Abgasnormen. Allerdings ist ein Neufahrzeug in der Anschaffung teuer, während der Wertverlust in den ersten Jahren hoch ausfällt. Der ursprüngliche Wert des neuen Autos ist bereits innerhalb weniger Monate deutlich gesunken. Bei besonderen Rabatt-Aktionen muss darauf geachtet werden, dass diese keine versteckten Kosten beinhalten. Wer aktuell ein Dieselfahrzeug erwirbt, erhält damit keine Garantie auf eine Umweltumstellung. Dadurch besteht das Risiko, dass der Wagen möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr gefahren werden darf oder eine Umrüstung auf eigene Kosten erfolgt. Zu den Vorteilen gebrauchter Automobile zählen der günstige Anschaffungspreis sowie die rasche Verfügbarkeit. Ein gebrauchtes Fahrzeug muss nicht erst noch produziert werden. Lange Wartezeiten sind deshalb nicht zu befürchten, sodass das Gebrauchtfahrzeug sofort nach Erwerb in die Tagesplanung einbezogen werden kann. Außerdem wird für einen drei bis vier Jahre alten Gebrauchtwagen nur noch die Hälfte des Neupreises verlangt. Der einzige Nachteil gebrauchter Fahrzeuge besteht in der bereits abgelaufenen Garantiezeit. Außerdem sind die Ausstattung und Farbe bei Gebrauchtwagen nicht wählbar. Von Autouncle, einem dänischen Start-up-Unternehmen, wurde eine spezielle Meta-Suchmaschine mit Wertermittlungen für Gebrauchtwagen entwickelt, um die Suche nach geeigneten gebrauchten Autos zu erleichtern. Händler können bei diesem Portal eine Online-Fahrzeugbewertung nutzen. Für reparaturbedürftige Gebrauchtfahrzeuge sind oft keine Original-Ersatzteile zu finden.

Intelligente, technische Lösungen für die Zukunft

Deshalb werden häufig Autoersatzteile, die aus Autoverwertungen stammen, verwendet. In diesem Online-Magazin sind regelmäßig Artikel zu interessanten Themen wie die Verschrottung und Verwertung von Altfahrzeugen sowie Mitteilungen rund um Elektroautos und Hybridfahrzeuge zu lesen. Da bei nicht sichtbaren Ersatzteilen kein Designschutz berücksichtigt werden muss, können auch Nachbauteile verwendet werden. Gebrauchte Ersatzteile von Autoverwertungen eignen sich ebenfalls zur Instandsetzung von Gebrauchtfahrzeugen. Aus Gründen des Umweltschutzes wird die Wiederverwertung gebrauchter Autoteile immer wichtiger. Steigendes Umweltbewusstsein in Verbindung mit nachhaltigem Verhalten trägt dazu bei, dass gebrauchte Ersatzteile zunehmend beliebter werden. Die Wiederverwertung gebrauchter Autoteile wirkt sich günstig auf die Umwelt und den Geldbeutel aus. Die meisten Ersatzteile, die auf Online-Marktplätzen zu finden sind, stammen direkt von Autoverwertungen. Auf diese Weise kann auch beim Erwerb von Autoteilen enorm Geld gespart werden. Umwelt- und Klimaschäden ließen sich vermeiden, wenn es noch mehr intelligente, technische Lösungen gäbe. Die Herstellung von Druckertinte aus Autoabgasen zählt zu den interessanten Projekten im Automobilbereich. Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass innovative technischen Ideen in Zukunft noch mehr Bedeutung erlangen, wenn diese gezielt gefördert würden.

Verheerung der Erde: durch Klimawandel oder Asteroiden? Teil 2

Wir sollten die Gefahr aus dem All keinesfalls dramatisieren, sie zu ignorieren wäre jedoch ebenso fahrlässig wie den Klimawandel zu ignorieren.

Wenn wir, gemäß ESA, nur etwa 20 Prozent der geschätzten kleineren 40.000 Asteroiden entdeckt haben, so ist das Gefährdungspotential für die Erde nicht zu unterschätzen. Bei den größeren, bis zu einem Kilometer sieht die Situation erheblich besser aus: etwa 95 % wurden schon entdeckt.

Zudem ist es äußerst schwer die Explosionskraft eines Asteroiden zu berechnen: Seine genaue Größe ist nur schwer zu ermitteln, seine chemische Zusammensetzung ebenso, auch der Eintrittswinkel in die Atmosphäre spielt eine Rolle und dann der Untergrund auf den er aufschlägt.

Laut ESA besteht im Moment keine größere Gefahr. Der „Apophis“ genannte Asteroid von etwa 300 m Größe galt zunächst als gefährlich für die Erde. Neuesten Berechnungen zufolge soll er nun am 13. April 2029 an der Erde vorbeifliegen, jedoch so nahe, dass man ihn mit dem bloßen Auge sehen kann.

Unsicherheit in der Wissenschaft besteht bei „2006QV89“. Der etwa 40 m große Gesteinsbrocken könnte vielleicht im September 2019 die Erde treffen. Die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit unserem Planeten wird auf der ESA-Risikoliste mit 1 zu 7.299 angegeben.

Wenn wir die Wahrscheinlichkeitsrechnung anwenden, um einen Lottogewinn mit sechs Richtigen plus Zusatzzahl zu ermitteln, so kommen wir auf 1 zu 140 Millionen.

Die Weltraumforschung weis nicht so genau, wo sich dieser Asteroid derzeit befindet, somit kann auch keine Prognose über seine Bahn oder für einen möglichen Aufschlagsort gestellt werden.

Die Weltraumexperten haben auf der Bahn des Himmelskörpers zur Erde einen bestimmten Punkt berechnet. Im Juli wollen sie vom Teleskop in Chile aus diesen Punkt beobachten. Sehen sie nichts, so besteht keine Gefahr, entdecken sie ihn aber auf den berechneten Koordinaten so ist er auf Kollisionskurs.

Was aber dann? Im Moment sind wir noch recht hilflos. Zudem sind mögliche Abwehrmaßnahmen auch immer eine Frage der Größe des Asteroiden. Die Experten setzen dabei auf den sogenannten kinetischen Impakt. Dass bedeutet, Objekte mit großer Masse und hoher Geschwindigkeit sollen den Himmelskörper rammen um ihn von seiner Kollisionsbahn abzubringen. Die NASA hält dafür auch Raketen als geeignet. Je größer die Entfernung ist, an der die Ablenkung stattfindet, je kleiner muss die nötige Bahnänderung sein. Doch das ist alles noch Zukunftsmusik! 2022 will die US-Raumfahrtbehörde erstmals eine Rakete gegen einen Asteroiden einsetzen. Bei diesem Versuch soll dann ermittelt werden, wie stark der Raketeneinschlag die Flugbahn des Gesteinsbrockens ablenken kann. Da die Kraft einer Rakete auf Grund ihrer derzeitig möglichen Größe begrenzt ist, stellen auch Atomsprengköpfe ein Planungsszenario dar. Bevor jedoch erste Tests und Versuche nicht stattgefunden haben, sind das alles nur Abwehrtheorien, die, wenn der Himmelskörper zu groß ist, durchaus auch scheitern können.

Rüdiger Jehn von der ESA will den Himmel nach gefährlichen Objekten zudem besser scannen. Dazu sollen spezielle Teleskope auf Sizilien und später auch in Chile aufgebaut werden. 20 Millionen Euro soll ein solches Teleskop kosten. Das sollte uns die Sicherheit der Erde vor gefährlichen Himmelskörpern schon wert sein. Auch wenn die genannte Vorwarnzeit für kleinere Asteroiden nur auf 10 Tage geschätzt wird – für ein Objekt mit 20 m Durchmesser – so können größere Objekte jedoch um einiges früher erkannt werden.

Wir können keineswegs ausschließen, dass draußen im Weltall auch riesige Asteroiden und Kleinplaneten ihre Bahn ziehen, die für die Erde gefährlich werden könnten. Daher ist es dringend notwendig praktikable Abwehrmaßnahmen zu entwickeln und zu planen. Das sollte jedoch über ein internationales Gremium geschehen, das von allen Ländern finanziert wird. Wenn wir uns dabei nur auf die USA verlassen, so kann das schwerwiegende Folgen haben.

Zudem sollte meiner Auffassung nach auch erheblich mehr in die Vulkanismusforschung investiert werden, denn wir wissen von mächtigen Eruptionen in der Vergangenheit, dass das gesamte Klima danach für viele Jahre kippen kann. Auch das wäre eine internationale Aufgabe, da eine solche Naturkatastrophe die gesamte Erde betreffen kann.

Wir müssen demzufolge erkennen: Nicht nur der Klimawandel gefährdet unsere Erde. Und deshalb sollten wir nicht alles Geld in Maßnahmen zur Abschwächung des Klimawandels stecken, denn durch ihn wird unser Planet mit großer Sicherheit nicht untergehen.